Interpreten 
Concerto di Belcanto
60 Jahre Repubblica Italiana
vom 3. September 2006 17.00h im Stadtcasino Basel

 

Carl Robert Helg
Künstlerische Gesamtleitung

Carl Robert Helg, Chordirektor und Kapellmeister, Karlsruhe
Carl Robert Helg lebt Musik. Die Wirkungsstätten nach seinem Studium am Konservatorium Winterthur: Opernhaus Zürich, Theater Basel, Nationaltheater München, Staatstheater Wiesbaden und Opernhaus Hildesheim. Ihn prägte die Arbeit mit Wolfgang Sawallisch, Carlos Kleiber, Anne Sophie Mutter und Sergio Celibidache. Er assistierte 1989 an den Bayreuther Festspielen, 1999 an Domingos «Operalia Competition» und war Jurymitglied beim Bundeswettbewerb für Gesang in Berlin. 2000 erhielt er den Förderpreis der Kulturstiftung Pro Europa. 

Helg ist seit 1997 Chordirektor und Kapellmeister am Badischen Staatstheater Karlsruhe. Opern- und Extrachor dieses Theaters erlangten unter seiner Führung eine herausragende Stellung. Er ist Mitbegründer und Gastdirigent diverser Festivals u.a. von Burg Hohenstein und Bad Schwalbach.

 

                    

«Betly»
DANIELE: Xu Chang
1) Sinfonia «Se la burla è antada» ...Jodel...moderato…
    «…quando ti stringerò» Daniele t, Chor
3) «Ah! Io sognai che me beato» Daniele t, Betly s
6) «Se cado esanime» Daniele, Max br
7) «Se crudele il cor mostrai» Betly s, Daniele t, Chor  Finale

 

«Guillaume Tell»
ARNOLD: Xu Chang
11) «Doux aveu» Arnold t, Mathilde s
15) «Asile héréditaire» Arnold t, Chor
18) «Liberté»
alle Interpreten   

                      
Xu Chang wurde in Yanji, China, geboren und besuchte das zentrale Musikkonservatorium mit Diplomabschluss. 1996 erhielt er Auszeichnungen bei Gesangswettbewerben des Chinesischen Kulturministeriums und des chinesischen Fernsehens. 1998 Finalplatz am 4. Int. Gesangswettbewerbs in Budapest. Beim internationalen Wettbewerb «Neue Stimmen» erreichte er 1999 den 1. Platz mit Spezialpreis. Er war Stipendiat der Herbert von Karajan-Stiftung und besuchte eine Meisterklasse am japanischen Nationalinstitut für Kunst und Musik. 

Am Ulmer Theater sang er in der Spielzeit 2001/2002 in der Neuproduktion von La Traviata den «Alfredo». Weitere Rollen u.a. an diesem Theater in: Nabucco «Ismaele», La Sonnambula «Elvino», Anna Bolena «Riccardo», Norma «Pollione», Lucia di Lammermoor «Edgardo» und Don Giovanni «Don Ottavio».

 

«Betly»
BETLY: Eva Buffoni
2) «Cavatina «In questo semplice» Betly s
3) «Ah! Io sognai che me beato» Daniele t, Betly s
5) «Noi soltanto» Max, Betly, Chor
7) «Se crudele il cor mostrai» Betly s, Daniele t, Chor  Finale

 

«Guillaume Tell»
JEMMY: Eva Buffoni
16) «Je rends à votre amour» 
     Mathilde s, Jemmy s, Hedwig ms
18) «Liberté» alle Interpreten

                       Eva Buffoni, Sopran, Basel
Eva Buffoni wurde an der Genfer Musikhochschule von Eric Tappy unterrichtet. Weitere Ausbildung über mehrere Meisterklassen, u.a. bei Graziella Sciutti, Juliette Bise und Sena Jurinac. Studienpreis des Migros Genossenschafts-Bundes und der Ernst Göhner Stiftung. Diplom für Konzertreife an der Genfer Musikhochschule.

Konzerttätigkeit als Solistin u.a. unter Michel Corboz, André Charlet und Thüring Bräm. Diverse Liederabende. Solistin am Grand-Théâtre de Genève und am Theater Basel (u.a. in «Jenufa», «Actus Tragicus» und «L’Incoronazione di Poppea»). Konzerte in Basel mit «Marien-Vespern» von C.Monteverdi und «Requiem» von A.Dvorak, in Strassburg «Requiem» von C.Gounod. Seit 1995 ständiges Chor-Mitglied im Theater Basel.

Discographie: 
Charles Gounod, Requiem in C-Dur, claves-records, ref: CD 50-9326

 

«Betly»
MAX: Marcus Niedermeyr
4) «Ti vedo, ti bacio» … «Elvezia» Max br, Chor
5) «Noi soltanto» Max, Betly, Chor
6) «Se cado esanime» Daniele, Max br

 

«Guillaume Tell»
18) «Liberté» alle Interpreten
 

                       Marcus Niedermeyr, Bariton, Basel
Marcus Niedermeyr studierte Gesang in Leipzig. Ein Graduiertenstipendium des DAAD ermöglichte ihm eine Ausbildung bei Kurt Widmer in Basel. An der Schola Cantorum Basiliensis studierte er historische Aufführungspraxis.

Mitwirkung an zahlreichen Rundfunk- und CD-Produktionen. 1998 wurde er Preisträger des Int. Bach-Wettbewerbs in Leipzig. Er konzertierte unter Rilling, Schreier, Corboz, Parrott und Savall, mit dem Gewandhausorchester und dem Thomanerchor Leipzig, dem Münchener Bach-Chor, dem Schönberg-Ensemble Amsterdam und dem Carmina Quartett Zürich und sang u.a. in Produktionen wie: La finta semplice «Simone», Zauberflöte «Sprecher», La Cenerentola «Dandini», Die Fledermaus «Dr. Falke», in Don Quichotte und Der geduldige Sokrates (Telemann) und Il ritorno d`Ulisse in Patria (Monteverdi).

 

«Guillaume Tell»
MATHILDE: Mona Somm
10) «sombre forêt» Mathilde s
11) «Doux aveu» Arnold t, Mathilde s       
16) «Je rends à votre amour» 
     Mathilde s, Jemmy s, Hedwig ms

17) «Toi, qui du faible es l’espérance» 
     Hedwig ms, Mathilde s, Chor

18) «Liberté» alle Interpreten
                      
Mona Somm studierte Gesang in der Schweiz und in New York, USA, an der Manhatten School of Music. Während mehr als fünf Jahren arbeitet sie in Basel mit der Opernsängerin Eva Krasznai-Gombos, sowie mit Rainer Altdorfer und Janine Reiss in Paris. Die Schweizerin war Stipendiatin des Richard Wagner Verbandes Freiburg im Breisgau und erhielt 2002 vom Kanton Thurgau den Förderbeitrag für Kulturschaffende. 

Mit Raritäten aus dem Liedrepertoire war die Sängerin die letzten Jahre in der Schweiz zu hören. In Compositions de Femmes wurden Rosy Wertheim und Lili Boulanger, zwei herausragende Komponistinnen portraitiert. Im Herbst wird Mona Somm, begleitet von Georges Starobinski in Genf mit den Liedzyklen Opus 15 und 16 von Bela Bartok konzertieren. Frauenfiguren im dramatischen Opernfach sind Ihre Spezialität. 

 

«Guillaume Tell»
TELL: Gion Jäger
14) «Sois immobile» Tell br
18) «Liberté»
alle Interpreten
                       Gion Jäger, Bariton, Savognin
Der Bündner Gion Jäger bildete seine grosse Naturstimme vorerst bei Rina del Monaco in Italien aus. Weitere Studien führten ihn zu Ernst Häfliger, Luciano Pavarotti und Franco Corelli. Den letzten stimmlichen Schliff holte er sich in der bekannten Accademia Verdiana bei Carlo Bergonzi in Busseto. 1987 wurde Jäger beim Gesangswettbewerb von Treviso als bester Bariton ausgezeichnet. Sein Operndebüt gab er als «Nabucco» am Grand Théâtre de Dijon unter der musikalischen Leitung von Guy Condette. Es folgten Rollendebüts in La Traviata «Germont», Il Trovatore «Luna», «Macbeth», Un ballo in maschera «Renato» und in I Puritani «Riccardo». 

Nebst seinen Auftritten mit den «Trais Baritons Grischuns» gibt er Konzerte mit seinem Ensemble Allegria Verdiana und unterrichtet an den Musikschulen von St. Moritz und Davos.

 

«Guillaume Tell»
WALTER: Peter Zimpel
18) «Liberté» alle Interpreten
                       Peter Zimpel, Bass, Basel
Peter Zimpel studierte Orgel am Konservatorium Augsburg, danach historische Tasteninstrumente an der Schola Cantorum in Basel. Nach dem Orgelkonzertdiplom mit Auszeichnung studierte er Gesang. Mit Interpretationsstudien spezialisierte er sich auf die Musik vor dem 18.Jhd und trat als Solist im Oratorienbereich mit verschiedenen Ensembles alter Musik auf, so am Utrechter Festival Herne und am internationalen Bodensee-Musikfestival. 

Konzerte und mehrfach ausgezeichnete Plattenaufnahmen der Marienvesper von Francesco Cavalli und geistlichen Werke von Michael Praetorius. Peter Zimpels Konzerttätigkeit erstreckt sich heute auf das klassische und moderne Repertoire des Oratoriums wie auch auf das deutsche Lied. Konzerte in Deutschland, Frankreich, Island, Italien, Österreich, Schweiz und Tschechien.

 

«Guillaume Tell»
HEDWIG:
Tina Ferro

16) «Je rends à votre amour» 
      Mathilde s, Jemmy s, Hedwig ms

17) «Toi, qui du faible es l’espérance» 
      Hedwig ms, Mathilde s, Chor

18) «Liberté» alle Interpreten

 

                       Tina Ferro, Sopran, crea-cultura.org
Tina Ferro hat nach Abschluss ihres Betriebswirtschaftsstudiums an der Uni Lausanne klassischen Gesang an der Opernwerkstatt des Konservatoriums Basel studiert, parallel dazu besuchte sie die Jazzschulen in Basel und Paris für Klavier, Akkordeon und Gesang. Im Fach Kirchenmusik sang sie u.a. in der Johannes-Passion neben Kurt Widmer und in Pergolesis Stabat Mater. 

In einem eigenen Programm begleitet sich auf dem Akkordeon mit französischen und deutschen Chansons sowie Tangos. Sie vertiefte ihr Studium in moderner Akkordeonstilistik am Hohner Konservatorium in Trossingen. Es folgten Radio- und Fernsehauftritte mit der Gruppe «DieSchäfer». Mehrfach war sie auch am Jazz Festival in New Orleans zu Gast. Theatererfahrung sammelte sie als «Marlene Dietrich» im Musical Edith Piaf am Ateliertheater in Riehen.

 

Extra-Chor des Badischen Staatstheaters Karlsruhe

Extra-Chor des Badischen Staatstheaters Karlsruhe

Der Extra-Chor beim Badischen Staatstheater Karlsruhe besteht aus gut 60 Sängerinnen und Sängern. Je nach Anforderungen und in wechselnder Besetzung verstärkt er den Berufs-Chor des Hauses, denn in Karlsruhe steht eine der grössten Bühnen Deutschlands. Der Chor vermag ebenso als selbstständiger Klangkörper zu begeistern. 

Die Aufführungspraxis zeigt, wie das Zusammenspiel mit dem Staatsopernchor allen Aufgaben und künstlerischen Ansprüchen gerecht wird. In den Medien viel gerühmte Beispiele sind die grossen Chorszenen aus Verdi und Wagner Opern, aber auch bei Puccini, Bellini oder Tschaikowsky glänzt der homogene Klangkörper ebenso begeisternd wie in den grossen symphonischen Werken von Brahms «Ein deutsches Requiem», Mahler «2. Sinfonie» oder Beethoven «9. Sinfonie».

Carl Robert Helg, Dirigent  und Tom Kohler, Fotograf, Karlsruhe
Carl Robert Helg und Tom Kohler

Extrachor Bad. Staatsoper Karlsruhe
Extrachor der Bad. Staatsoper Karlsruhe

50 Jahre FIFA, Paris 16. Mai 2006
Der Extrachors sang an der CELEBRATION PARY im Rathaus Paris 

Verstärkung ad hoc mit Chormitgliedern der folgenden Chöre:
Bündnerchor Wil
Bündnerchor Winterthur  
Coro Italiano Papa Giovanni XXIII Emmenbrücke
Liedertafel Basel

 

Basler Festival Orchester

Basler Festival Orchester

Das Basler Festival Orchester ist untrennbar mit dem traditionellen Silvesterkonzert von Basel verbunden. Nebst verschiedenen Konzertprojekten wirkte es regelmässig als Theaterorchester für Ballett- und Musicalproduktionen, so mit dem Ballett der Staatsoper Berlin beim Festival «Basel tanzt», für die Eurythmie-Produktion mit Beethovens 7. Sinfonie am Goetheanum Dornach und im Musical Theater Basel. Es folgten Gastspiele in Zürich, Bern, Genf, St. Gallen und Winterthur, Konzerte über Radio DRS 2, und im Juni 2002 der grosse Erfolg mit der Sopranistin Elena Mosuc im KKL Luzern. Am Pult standen namhafte Gastdirigenten wie James Tuggle, Michel Quéval, Kevin Rhodes und Srboljub Dinic. 

Mit seinem dynamischen Chefdirigenten Thomas Herzog zeigt es motivierende Freude und Können an der spanischen Musik.

 


Concerto di Belcanto
60 Jahre Repubblica Italiana
vom 3. September 2006 17.00h im Stadtcasino Basel