art 39 basel                       Rückblick Art 38 Basel
4 - 8 Juni 2008
ART39 Basel Roxy Pain INVERSION
Roxy Paine INVERSION (2008) 

Das Thema Natur oder besser gesagt, die Konfrontation der natürlichen Welt mit der industriellen Welt untersucht der 1966 geborene, amerikanische Konzeptkünstler Roxy Paine (Galerie Jablonka, Köln, Berlin) in seiner Arbeit Inversion. Formal stellt der Künstler in seinem Werk die Welt auf den Kopf. 

INVERSION ist die Nachbildung eines 12 Meter hohen Baumes, der aus 7'000 unterschiedlich dicken Stahlrohren besteht, der jedoch auf dem Kopf steht und dessen Wurzeln in die Luft ragen. 
Mit Inversion hinterfragt der Künstler die Position der Menschen zwischen der von ihm geschaffenen Welt und der natürlichen Welt, die sich seiner Kontrolle entzieht. 

ART 39 ART GALLERIES 

Art Premiere: Künstler Dialoge

ART 39 ART ON STAGE

Art Statements: Die Zukunft der Kunst

Art Lobby: Persönlichkeiten der internationalen Kunstszene hautnah

Art Lobby, die informelle Kommunikationsplattform der Art Basel, bietet dieses Jahr ein abwechslungsreiches Programm, das unter anderem Podiumsdiskussionen über aufstrebende Kunstmärkte wie der Nahe Osten, China und Israel, Künstlergespräche, Buchvernissagen, Gespräche über Kunst und Recht beinhaltet.

Vom 4. bis 7. Juni, jeweils von 12 bis 19 Uhr, kann das Publikum Künstler, Sammler, Kuratoren, Architekten, Verleger und Kunstkritiker treffen, die jeweils während einer Stunde ihre neusten Projekte vorstellen. Kunstpersönlichkeiten wie Daniel Birnbaum, Jorge Pardo, Josh Baer, Klaus Biesenbach, Richard Meier, Patti Smith, Wilfredo Prieto, Hans Ulrich Obrist und viele weitere werden anwesend sein. Am Freitag, dem Professional Day, ist das Programm von Art Lobby speziell auf die Fachbesucher zugeschnitten.

Mittwoch, 4. Juni

12 bis 13 Uhr:
Die Zukunft lehren, ein Gespräch mit Tom Eccles, Executive Director, Center for Curatorial Studies, Bard College, New York und Daniel Birnbaum, Rektor der Städelschule und Direktor des Portikus, Frankfurt.

13 bis 14 Uhr:
Podiumsdiskussion: Kunst im Nahen Osten – Das Neueste zu diesem aufstrebenden Kunstmarkt mit Ali Yussef Khadra, Herausgeber und Chef-Redakteur, Canvas Magazine, Dubai; Saleh Barakat, Gründer der Agial Art Gallery und Experte für zeitgenössische arabische Kunst, Beirut; Rose Issa, Kuratorin, Kunstkritikerin und Spezialistin für Bildende Künste des Nahen Osten und Nordafrika, London und Sheikha Lulu M. Al Sabah, Kunstjournalistin, Kuwait.

14 bis 15 Uhr:
Künstlergespräch: Jorge Pardo, Künstler, Los Angeles und César Reyes, Sammler, Puerto Rico.

15 bis 16 Uhr:
Buchvernissage: Sound unbound. Sampling Digital Music and Culture, (MIT Press) von Paul D. Miller aka DJSpooky that Subliminal Kid, New York .

16 bis 17 Uhr:
«Re-Sampling Ornament», ein Gespräch mit Oliver Domeisen, London, Co-Kurator , «Re-Sampling Ornament» und Francesca Ferguson, Direktorin, S AM Schweizerisches Architekturmuseum, Basel und weiteren Gästen.

17 bis 18 Uhr:
Kunst und Mode in Zeitschriften, ein Gespräch zwischen Massimo Torrigiani, Redakteur Rodeo, Mailand und Joerg Koch, Redakteur 032c, Berlin.

18 bis 19 Uhr:
10 Neuheiten zum Kunstmarkt 2008, Josh Baer, Autor und Herausgeber Baerfaxt, Art Industry Newsletter, New York.

Donnerstag, 5. Juni

12 bis 13 Uhr:
Buchsignierung mit der Künstlerin und Sängerin Patti Smith, New York. Die Ausstellung «Land 250» von Patti Smith in der Fondation Cartier pour l’art contemporain in Paris wird bis zum 22. Juni gezeigt.

13 bis 14 Uhr:
Podiumsdiskussion: Offene Zukunft – Neue Trends in der Kunstszene Tel Avivs mit Klaus Biesenbach, Chief Curator of Media am Museum of Modern Art, New York; Dr. Andrew Renton, Kurator und Director of Curating, Visual Arts, Goldsmiths College, University of London und Smadar Shefi, Journalist und Kunstkritiker der israelischen Tageszeitung Ha‘aretz Daily, Tel Aviv.

14 bis 15 Uhr:
Künstlergespräch: AA Bronson, Künstler und Mitbegründer von General Idea, und Direktor von Printed Matter, New York im Gespräch mit Lionel Bovier, Direktor JRP/Ringier, Zürich.

15 bis 16 Uhr:
Buchvernissage/Buchsignierung: This is the First Day of My Life, (Hatje Cantz Verlag), mit Elmgreen & Dragset, Künstler , Berlin .

16 bis 17 Uhr:
Buchvernissage und Künstlergespräche – zwei Künstler/zwei Bücher: Pietro Roccasalva, Künstler, Mailand, im Gespräch mit Alessandro Rabottini, Kurator, GAMeC – Galleria d‘Arte Moderna e Contemporanea, Bergamo und Barry Schwabsky, Kunstkritiker und Korrespondent von Artforum in London; Victor Man, Künstler, Cluj-Napoca im Gespräch mit Hans Ulrich Obrist, Serpentine Gallery, London.

17 bis 18 Uhr:
Y8 Artspace/Yogapraxis, mit Benita-Immanuel Grosser, Künstler, Hamburg.

Freitag, 6. Juni

12 bis 13 Uhr:
Kunst im Zeichen des Dollars: Kunstmarkt und Kunstkritik, Sarah Douglas, Redakteurin, Art + Auction, New York, Judd Tully, Redakteur, Art + Auction, New York und Gäste.

13 bis 14 Uhr:
Aufbau von lokalen Kunstinstitutionen in einem globalen Kontext, Jérôme Sans, Direktor, Ullens Center for Contemporary Art, Beijing im Gespräch mit Peter Doroshenko, President, Pinchuk Art Centre, Kiev und weiteren Gästen.

14 bis 15 Uhr:
Künstlergespräch, Wie wäre zeitgenössische Kunst ohne Video? Berta Sichel, Director of the Audiovisual works Department of Museum of Contemporary Art Reina Sofia, Madrid im Gespräch mit Hans op de Beeck, Künstler, Brüssel; Oleg Kulik, Künstler, Moskau; Adrian Paci, Künstler, Milano; Juliao Sarmento, Künstler, Estoril und Hiraki Sawa, Künstler, London.

15 bis 16 Uhr:
Buchvernissage, Richard Meier. Complete Works 1963-2008. (Taschen Verlag), Autor und Architekturkritiker Philip Jodidio, Grimentz. Richard Meier wird anwesend sein.

16 bis 17 Uhr:
Praktische Ratschläge für das Sammeln von zeitgenössischer Kunst, Anna O’Connell, Solicitor Consultant, Klein Solicitors Limited, London, im Gespräch mit Paul Britton, Art Surveyor, London; Freda Matassa, Art Collections Manager, London und Lawrence Shindell, Chairman and CEO of ARIS Title Insurance Corp, New York.

17 bis 18 Uhr:
Der Schweizerische Kunstverein und die neuen Kulturgesetze; Peter Studer, Präsident des Schweizerischen Kunstvereins (SKV) im Gespräch mit Claudia Jolles, Redakteurin Kunstbulletin, Zürich, Sonja Kuhn, Präsidentin, Berufsverbund visuelle Kunst (visarte), Zürich und Gäste.

Samstag, 7. Juni

12 bis 13 Uhr:
Künstlergespräch: Wilfredo Prieto, Küntler, Havana/Barcelona.

13 bis 14 Uhr:
Shanghai versus Beijing in der chinesischen Kunstszene, ein Gespräch zwischen Jo-Anne Birnie-Danzker, Kuratorin, München; Shen Fan, Künstler, Shanghai; Zheng Shengtian, Kurator und Redakteur, Vancouver; Liu Wei, Artist, Beijing. Plus Buchvernissage des Yishu 2008 Chinese Art Guide.

14 bis 15 Uhr:
Künstlergespräch: Permanenz der Vision, A. Balasubramaniam, Künstler, Bangalore, und HG Masters, Redakteur, ArtAsiaPacific, New York.

15 bis 16 Uhr:
Künstlergespräch: Performance Rewinded. Anna-Lydia Florin, Filmemacherin, Zürich, Daniel Kurjakovic, Kurator und Kunstkritiker, Zürich/Paris, Heinrich Lüber, Künstler, Basel.

16 bis 17 Uhr:
Künstlergespräch und Buchvernissage: Dominic Molon, Pamela Alper Curator, Museum of Contemporary Art, Chicago und David Noonan, Künstler, London stellen das neue Künstlerbuch Pageant (Text von Dan Fox) von David Noonan vor.

17 bis 18 Uhr:
Buchsignierung: Tracey Moffatt, Künstlerin, Sydney/New York, und Gast.

 

ART 39 ART GALLERIES 
Über 300 der führenden Galerien aus allen Kontinenten werden an der Art Basel ausstellen (siehe Teilnehmerliste www.artbasel.com/go/id/elg/ ). Sie wurden nach strengen Qualitätskriterien aus einer Rekordzahl von über 1’000 Bewerbungen ausgewählt. 72 Galerien kommen aus den USA, 49 aus Deutschland, 35 aus der Schweiz, 29 aus Grossbritannien, 22 aus Frankreich, 20 aus Italien, 10 aus Österreich, je 9 aus Spanien und Belgien, 6 aus Japan, je 4 aus Brasilien, China und Dänemark, je 3 aus Schweden, Holland und Kanada, je 2 aus Irland, Israel, Süd-Korea, Mexiko, Polen und Portugal und je eine aus Australien, Argentinien, Indien, Finnland, Norwegen, Neuseeland, Rumänien, Russland, Slowenien, Südafrika und der Türkei. Die Zulassung der Galerien erfolgte durch das Art Basel Committee, eine internationale Jury aus erfahrenen Galeristen, das nach umfassender Vorinformation und mehrtägigen Beratungssitzungen die Zulassungsentscheide traf. Eine unabhängige Rekurskommission überprüfte auf Anfrage die abgewiesenen Bewerbungen (Liste der Jury-Mitglieder und Experten siehe www.artbasel.com/go/id/epi ).

Erneut werden die führenden Galerien aus allen Kontinenten ausstellen. 99% der letztjährigen Aussteller hatten sich wieder beworben. Einige renommierte Händler für die Klassische Moderne, Fotografie und diverse junge Galerien bereichern dieses Jahr das weltweit einmalige Teilnehmerfeld. Zu den Galerien, welche zeitgenössische Kunst präsentieren, kommen die Beijing Art Now Gallery (Beijing, Shanghai), die Ruth Benzacar Galeria de Arte (Buenos Aires), die Marianne Boesky Gallery, (New York), die Catriona Jeffries Fine Art Gallery (Vancouver) und die Jack Shainman Gallery (New York). Das Feld der Galerien, welche die Klassiker des 20. Jahrhunderts zeigen, wird verstärkt durch die Galerie Cazeau-Béraudière (Paris), Richard Green (London), die Fumagalli Galleria (Bergamo) und Lorenzelli Arte (Mailand). Zu den Spezialisten der Editeure stösst die Galerie Edition Copenhagen (Kopenhagen) und das Feld der Fotogalerien wird ergänzt durch die Silverstein Gallery aus New York. Nach einer kurzen Pause nehmen die folgenden Galerien erneut an der internationalen Kunstmesse teil: Galerie Löhrl (Mönchengladbach), Galerie Praz-Delavallade (Paris), Galerie Martin Janda (Wien).

An der Art 39 Basel werden alle künstlerischen Ausdrucksmittel vertreten sein. Das Repertoire reicht von Malerei, Zeichnungen und Editionen über Skulpturen und Installationen bis zu Fotografie, Performance, Internet – und Videokunst. Werke für ein paar tausend Franken von jungen, noch zu entdeckenden Künstlern sind ebenso zu sehen, wie museumswürdige Meisterwerke für mehrere Millionen Franken.

ART 39 ART ON STAGE
Die Plattform Art on Stage wurde im letzten Jahr in Zusammenarbeit mit dem Theater Basel initiiert. Sie bietet Künstlern, die für ihre Arbeit eine grosse Bühne und ein Auditorium brauchen, einen idealen Ausstellungsort. Dieses Jahr präsentieren die beiden Künstler Michael Elmgreen (Dänemark) und Ingar Dragset (Norwegen) ihre Performance «Drama Queens». Art On Stage wird kuratiert von Jens Hoffmann, Director des CCA Wattis Institute for Contemporary Arts in San Francisco. Die Veranstaltung ist öffentlich und der Eintritt ist frei.

Art Unlimited
In Art Unlimited sind rund 60 aussergewöhnliche Kunstwerke zu sehen. Diese Plattform ermöglicht es Künstlern Werke auszustellen, die aus räumlichen, zeitlichen, technischen, finanziellen, kontextuellen oder konzeptionellen Grenzen auferlegt waren. Es werden insbesondere neuartige und grossformatige Kunstwerke in Form von Grossskulpturen und –installationen, Videoprojektionen, Wandmalerei und Performances zu sehen und zu kaufen sein. Viele der gezeigten Arbeiten werden speziell für Art Unlimited produziert. Für die Ausstellungsgestaltung arbeitet die Art Basel erneut mit dem Genfer Kurator Simon Lamunière zusammen. Neu wird in der Art Unlimited-Halle ein Auditorium für die Art Basel Conversations und Art Lobby eingerichtet; ein Buchladen, ein Café und eine umfassende Videothèque, wo Videoarbeiten individuell visioniert werden können.

Artists Books
Präsentierte die Art Basel im letzten Jahr Spezialausstellungen über Künstler-Schallplatten, fokussiert dieses Jahr die Sonderschau auf Zeitschriften, welche von Künstlern produziert oder gestaltet worden sind. Es ist geplant, die Ausstellung durch Informationsveranstaltungen und Präsentationen in Anwesenheit der Künstler zu ergänzen. Die Ausstellung wird vom Zürcher Kurator und Verleger Lionel Bovier organisiert.

Public Art Projects
Der Ausstellungsplatz vor den Gebäuden der internationalen Kunstmesse wird zur Bühne für Kunstprojekte im öffentlichen Raum. Die Interventionen greifen in den Alltag der Passanten auf poetische, befremdliche oder überraschende Weise ein. Public Art Projects ist keine traditionelle Skulpturenausstellung, sondern Interventionen im urbanen Raum. Für das Ausstellungskonzept zeichnet sich der erfahrene Basler Ausstellungsmacher Martin Schwander verantwortlich.

Art Film
Wiederum wartet der Spezialsektor Art Film im Stadtkino Basel mit einem hochkarätigen Programm auf. Gezeigt werden neue Filme von und über Künstler. Kuratiert wird Art Film von Marc Glöde, Filmwissenschaftler (Berlin). This Brunner, Sammler und profunder Kenner der internationalen Filmszene und der Künstler John Armleder organisieren jeweils einen Abend mit speziellen Gästen.

Art Basel Conversations und Art Lobby
An den Vormittagen (4. bis 7. Juni) werden die Art Basel Conversations veranstaltet. Berühmte Kunstsammler, Museumsdirektoren, Künstler und Kuratoren werden über Themen rund um das Ausstellen und Sammeln von Kunst sprechen. Ein tägliches Programm von Künstlergesprächen, Buchsignierungen, Diskussionsforen und Präsentationen findet jeweils am Nachmittag im Forum Art Lobby statt.

Professional Day
Der Professional Day findet am Freitag, 6. Juni statt. Die Aussteller der Art Basel werden am Professional Day in ihren Ständen besondere Aktionen durchführen (Einzelausstellungen, Performances, Buchsignierungen). Während des ganzen Tages werden im Rahmen der Art Basel Conversations und Art Lobby verschiedene Veranstaltungen und weitere Symposien durchgeführt, die speziell auf Fachbesucher zugeschnitten sind.

Kooperation Art Basel mit artnet
Für eine Dauer von zwei Monaten werden die teilnehmenden Galerien auf dem Internetportal www.artnet.com präsent sein. Ein interaktiver Hallenplan ermöglicht Besuchern, welche nicht nach Basel kommen konnten, Künstler, Galerien und Ausstellungsstände wieder zu finden und eine Auswahl von den in Basel gezeigten Kunstwerken auf der Webseite zu sehen. Die teilnehmenden Galerien profitieren so von einer verlängerten Messebeteiligung, für Verkäufe nach der Kunstmesse.

Art Basel’s Sponsoren
Seit 1994 fungiert das führende internationale Finanzinstitut UBS AG als Hauptsponsor der Art Basel. Zu dieser langjährigen Partnerschaft gehört seit 2001 auch die Schwesterveranstaltung Art Basel Miami Beach. Die Art Basel zählt zu den wichtigsten Engagements von UBS AG auf dem Gebiet der zeitgenössischen Kunst, die auch die berühmte UBS AG Art Collection umfassen. «Die höchst professionellen Organisatoren haben – im Spannungsfeld zwischen Kreativität und Kommerz – eine ausserordentliche Ausstellung von Werken zusammengestellt, die auf der Welt ihresgleichen sucht», meint Marcel Rohner, Group Chief Executive Officer von UBS AG.

Folgende weitere Unternehmen unterstützen die Art Basel: Cartier, NetJets, AXA Art, ZURICH, Baloise, Moët & Chandon und Vitra.

Die Art Basel ist für die Kunstwelt der wichtigste jährliche Marktplatz und bietet kunstinteressierten Besuchern das grösste «Museum auf Zeit». Kunstfachleute und -interessierte können hier gesuchte Werke und neue Talente entdecken, Preise vergleichen und Trends aufspüren. Für die Künstler selbst ist es eine renommierte Plattform mit weltweiter Ausstrahlung. Die intime Atmosphäre in der schönen Kunst-Stadt Basel tragen zur Attraktivität der Veranstaltung bei. Sonderausstellungen und Anlässe in den Museen sorgen für weitere Anziehungs- und Treffpunkte. Nächtlicher Treff ist der Art Club in der Kunsthalle. Das Modelabel Carhartt fliegt dafür DJ-Talente aus ganz Europa ein.

Auch in diesem Jahr bietet die Art Basel eine Kinderbetreuung (Art Kids) für Kids von 3-15 Jahren an. Kinder und Jugendliche können spielen und künstlerische Techniken erlernen, während ihre Eltern die Kunstmesse besuchen. Art Kids ist für die Besucher der Art Basel gratis.

Die Art 39 Basel wird von einem aufwendig gestalteten Katalog begleitet. Die Publikation bietet alljährlich den größten Überblick über das aktuelle Angebot des internationalen Kunstmarkts. Das reich bebilderte Katalogbuch enthält Abbildungen von rund 600 Kunstwerken von der Klassischen Moderne bis zum jüngsten Kunstschaffen der Gegenwart. Der Katalog kann beim Hatje Cantz Verlag (Zeppelinstrasse 32, DE-73760 Ostfildern, Telefon +49/711 44 05204, Fax +49/711 44 05220, sales@hatjecantz.de ) vorbestellt werden (€ 45, CHF 65). Für die Art Unlimited-Ausstellung erscheint ein separater Katalog, der ebenso wie das Art Basel Conversations-Buch nur an der Art Basel erworben werden kann.

Die Art 39 Basel ist für das Publikum vom 4. bis 8. Juni 2008 täglich von 11 bis 19 Uhr geöffnet.
(Ausgenommen am Professional Day, wo Halle 2 um 13 Uhr für das Publikum geöffnet wird, während Halle 1 zur normalen Öffnungszeit aufgeht.)

Selten waren die Museumsausstellungen in und um Basel derart hochkarätig wie in diesem Jahr. So zeigt die Fondation Beyeler, Riehen/Basel «Fernand Léger», das Kunstmuseum Basel «Chaim Soutine» und «Robert Delaunay», das Schaulager «Andrea Zittel – Monika Sosnowska», das Museum Jean Tinguely, «Kunstmaschinen / Maschinenkunst», das Kunstmuseum Basel – Museum für Gegenwartskunst «Fokus: Olafur Eliasson» und «Above-the-Fold». (Liste der Museumsausstellung siehe www.museenbasel.ch ) Die Messe Design Miami/Basel ist vom 2. bis 5. Juni geöffnet.

Aktuelle Informationen zur Art 39 Basel finden Sie unter www.artbasel.com .

Art Basel Miami Beach, die Schwesterveranstaltung der Art Basel in den USA, findet vom 4. bis 7. Dezember 2008 in Miami Beach, Florida statt.

 

Art Premiere: Künstler-Dialoge

Der Spezialsektor Art Premiere steht dieses Jahr unter dem Thema «Künstler-Dialoge». Die kuratierten Projekte stellen 16 spannende Gegenüberstellungen von Werken von jeweils zwei Künstlern vor.

Für Art 39 Basel hat das Art Basel Committe von einer Rekordzahl von über 200 Bewerbungen 16 Galerien für den Spezialsektor Art Premiere ausgewählt. Die teilnehmenden Galerien kommen aus Belgien, China, Dänemark, Deutschland, Frankreich, Grossbritannien, Indien, Japan, Österreich, Portugal, Schweden und den USA. Art Premiere steht dieses Jahr unter dem Thema Künstler – Dialoge. Die 16 selektionierten Projekte versprechen spannende, überraschende oder provokative Dialoge und Gegenüberstellungen. Werke von Künstlerinnen und Künstlern mit unterschiedlichem kulturellem Background, unterschiedlicher Generationen oder künstlerischen Ansatz treffen auf einander.

So werden zum Beispiel Werke des 83jährigen Ian Hamilton Finlay Arbeiten des 1958 geborenen englischen Künstler Cerith Wyn Evans gegenüber gestellt, und der Amerikaner Jimmie Durham tritt mit dem koreanischen Künstler Haegue Yang in Dialog. Die amerikanische Künstlerin Jessica Stockholder hat Werke des 1993 verstorbenen französischen Künstlers Martin Barré ausgesucht, mit denen sie ihre Arbeiten in Bezug setzt. Ebenfalls einen posthumen Dialog führt der junge indische Künstler A. Balasubramaniam mit seiner Landsfrau Nasreen Mohamedi, die 1990 verstarb.

Folgende Galerien wurden vom Art Basel Committee selektioniert:

Miguel Abreu Gallery (New York)
Blake Rayne (*1969), Scott Lyall (*1964)

Boers-Li Gallery (Beijing)
Song Kun (*1977), Qiu Xiaofei (*1977)

Galleria Pedro Cera (Lissabon)
Ricardo Valentim (*1978), Pedro Barateiro (*1979)

Corvi-Mora (London)
Tomoaki Suzuki (*1972), Naoyuki Tsuji (*1972)

Engholm Engelhorn Galerie (Wien)
Eduardo Longo (*1942), Hans Schabus (*1970)

gb Agency (Paris)
Mac Adams (*1943), Dominique Petitgand (*1965)

Hollybush Gardens (London)
Johanna Billing (*1973), Anja Kirschner (*1970)

Ingleby Gallery (Edinburgh)
Ian Hamilton Finlay (*1925), Cerith Wyn Evans (*1958)

Taka Ishii Gallery (Tokyo)
Yuki Kimura (*1971), Kiyoji Otsuji (1923-2001)

Stella Lohaus Gallery (Antwerpen)
Joëlle Tuerlinckx (*1958), Angel Vergara (*1981)

Milliken (Stockholm)
Felix Gmelin (*1962), KP Brehmer (1938-1997)

Galerie Nathalie Obadia (Paris)
Martin Barré (1955-1993), Jessica Stockholder (*1959)

Nils Staerk Contemporary Art (Kopenhagen)
Gardar Eide Einarsson (*1976), Torbjørn Rødland (*1970)

Talwar Gallery (New York, New Delhi)
Nasreen Mohamedi (1937-1990), A. Balasubramaniam (*1970)

Galerie Barbara Thumm (Berlin)
Chloe Piene (*1972), Fiona Banner (*1966)

Galerie Barbara Wien (Berlin)
Jimmie Durham (*1940), Haegue Yang (*1971)  


Art Statements: Die Zukunft der Kunst

Der Spezialsektor Art Statements wird auf 31 Einzelausstellungen junger Künstlerinnen und Künstler erweitert. Die gezeigten Projekte sind neu und oft speziell für die Präsentation in dieser viel beachteten Fördersektion geschaffen. Seit 1999 vergibt die Baloise Versicherungsgruppe den Baloise – Kunstpreis im Wert von je CHF 25'000 an zwei hervorragende Projekte und kauft Arbeiten der ausgezeichneten Künstler, welche sie wichtigen Museen schenkt, wie zum Beispiel der Kunsthalle Hamburg und dem Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig Wien.

Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler kommen aus 19 verschiedenen Ländern. Das Art Basel Committee wählte sie aus einer Rekordzahl von über 290 Bewerbungen aus. Art Statements fördert seit über 10 Jahren junge Künstlerinnen und Künstler mit einer speziellen Plattform, welche ihnen bei Kuratoren, Sammlern und Kunstkritikern internationale Beachtung verschafft. Diese 31 Projekte ermöglichen Kunstliebhabern interessante Entdeckungen und spannende Begegnungen dank des Schaffens der jüngsten Künstlergeneration.

Die Auswahljury der Art Basel setzt in diesem Jahr vor allem auf Künstlerinnen und Künstler, welche noch wenig bekannt sind oder die schwierig zu vermittelnde Positionen vertreten. Die ausgestellten Projekte werden alle speziell für die Art 39 Basel geschaffen. Die teilnehmenden Künstlerinnen und Künstler kommen aus Österreich, Brasilien, England, China, Kuba, Frankreich, Deutschland, Griechenland, Irland, Italien, Japan, den Niederlanden, Neuseeland, Norwegen, Peru, Rumänien, der Schweiz, den USA und aus Vietnam.

Seit 1999 fördert die Bâloise-Versicherungsgruppe zwei herausragende Statementprojekte mit dem alljährlich verliehenen Bâloise-Kunstpreis in Höhe von jeweils CHF 25’000. Zusätzlich werden Werke der ausgezeichneten Künstler durch die Versicherung angekauft und wichtigen Institutionen wie der Kunsthalle Hamburg und dem Museum moderner Kunst Stiftung Ludwig in Wien geschenkt.

Dieses Jahr wurden folgende Künstler für Art Statements selektioniert:

Julien Audebert, geboren 1977, lebt und arbeitet in Paris (Art: Concept, Paris)

Marc Bauer, geboren 1975, lebt und arbeitet in Berlin (Elisabeth Kaufmann, Zürich)

Duncan Campbell, geboren 1972, lebt und arbeitet in Glasgow (Hotel, London)

Martha Colburn, geboren 1971, lebt und arbeitet in New York, Los Angeles und Amsterdam (Galerie Diana Stigter, Amsterdam)

Jean-Pascal Flavien, geboren 1971, lebt und arbeitet in Berlin (Galerie Catherine Bastide, Brüssel)

Michael Hakimi, geboren 1968, lebt und arbeitet in Berlin (Karin Guenther Galerie, Hamburg)

Gregor Hildebrandt, geboren 1974, lebt und arbeitet in Berlin (Galerie Jan Wentrup, Berlin)

Håvard Homstvedt, geboren 1976, lebt und arbeitet in New York (Galeri Riis, Oslo)

Taro Izumi, geboren 1976, lebt und arbeitet in Tokyo (Hiromi Yoshii, Tokyo)

Emil Michael Klein, geboren 1982, lebt und arbeitet in Berlin (Nicolas Krupp, Basel)

Germaine Kruip, geboren 1970, lebt und arbeitet in Amsterdam (The Approach, London)

Dane Mitchell, geboren 1976, lebt und arbeitet in Auckland (Starkwhite, Auckland)

Ciprian Muresan, geboren 1977, lebt und arbeitet in Cluj, Rumänien (Andreiana Mihail Gallery, Bukarest)

Kelly Nipper, geboren 1971, lebt und arbeitet in Los Angeles (Anna Helwing Gallery, Los Angeles)

Garrett Phelan, geboren 1965, lebt und arbeitet in Dublin (Mother’s Tankstation, Dublin)

Wilfredo Prieto, geboren 1978, lebt und arbeitet in Havana und Barcelona (Nogueras Blanchard, Barcelona)

Adam Putnam, geboren 1973, lebt und arbeitet in New York (Taxter & Spengemann, New York)

Thiago Rocha Pitta, geboren 1980, lebt und arbeitet in Rio de Janeiro (A Gentil Carioca, Rio de Janeiro)

Eileen Quinlan, geboren 1972, lebt und arbeitet in Brooklyn (Sutton Lane, London)

Pietro Roccasalva, geboren 1970, lebt und arbeitet in Mailand (Zero, Mailand)

Annette Ruenzler, geboren 1968, lebt und arbeitet in Berlin (Galerie Kamm, Berlin)

Margaret Salmon, geboren 1975, lebt und arbeitet in Whitstable, England (Store, London)

Stefan Sandner, geboren 1968, lebt und arbeitet in Wien (Galerie Grita Insam, Wien)

Yorgos Sapountzis, geboren 1975, lebt und arbeitet in Berlin (Loraini Alimantiri Gazonrouge, Athen)

Matt Saunders, geboren 1975, lebt und arbeitet in Berlin (Harris Lieberman, New York)

Armando Andrade Tudela, geboren 1975, lebt und arbeitet in St. Etienne, Frankreich (Carl Freedman Gallery, London)

Danh Vo, geboren 1975, lebt und arbeitet in Berlin (Isabella Bortolozzi, Berlin)

Tris Vonna-Michell, geboren 1982, lebt und arbeitet in Southend, England (T293, Neapel)

Jennifer West, lebt und arbeitet in Los Angeles (Vilma Gold, London)

Susanne M. Winterling, geboren 1971, lebt und arbeitet in Berlin (Daniel Reich Gallery, New York)

Yangjiang Group, (Zheng Guogu, geboren 1970; Chen Zaiyan, geboren 1971; Sun Qinglin, geboren 1974), leben und arbeiten in Yangjiang, Provinz Guangdong (Vitamin Creative Space, Guangzhou)

Die Art Basel setzt sich seit über drei Jahrzehnten für die Förderung der jungen Künstlergeneration ein: Die Sektoren Perspektiven, Neue Tendenzen, Young Galleries und seit 1996 Art Statements haben den Galerien für zeitgenössische Kunst alljährlich ein beständiges Forum zu ermässigten Konditionen geboten, welches ihnen höchste Aufmerksamkeit garantiert. Dass die Art Basel dabei international zu einem Gradmesser für das aktuelle Kunstschaffen geworden ist, dass hier immer wieder Künstlerinnen und Künstler für Ausstellungsprogramme von Kunsthallen und Museen ausgesucht werden, ist dem grossen Erfolg dieses Sektors zu verdanken.

Galeristen und Künstler wissen: Wer eine der begehrten Förderkojen erhält, geniesst die Aufmerksamkeit des Fachpublikums wie dies für junge Künstler an kaum einem anderen Ort der Welt möglich ist. Es spricht sich in Windeseile herum, wenn Topkuratoren Künstler zu Ihren Ausstellungen einladen, wenn Werke für hochkarätige Sammlungen angekauft oder Ausstellungen an bekannte Museen und Galerien vermittelt werden. Viele Künstler hatten hier ihren Auftritt bevor sie weltberühmt wurden, darunter Mariko Mori, Vanessa Beecroft, William Kentridge, Pierre Huyghe, Elisabeth Peyton, Gregor Schneider, Jorge Pardo, Ugo Rondinone, Kara Walker, Manfred Pernice, Ernesto Neto, João Onofre, Hans Schabus, Ghada Amer, Gary Webb und Kader Attia.

Die vom Basler Architekturbüro Steinmann & Schmid für Art Statements geschaffene Ausstellungsarchitektur bietet einen an die individuellen Projekte angepassten Hintergrund

Weitere Informationen zur Art 39 Basel sind im Internet unter www.artbasel.com abrufbar.