AVENCHES 2008: Guiseppe Verdi La Traviata
Juli
2008: FR 4 - SA 5 - MI 9 - FR 11 - SA 12 - MI 16 - FR 18 - SA 19
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| Alfredo Germont und
Violetta Valéry Roberto Saccà und Noëmi Nadelmann |
Musikalische Leitung Graziella Contratto |
1. Akt Violetta Valéry und ihre Gäste |
| Fotos Foto Stauss Zürich |
Vorwort des künstlerischen Leiters Sergio Fontana
Die diesjährige Produktion von LA TRAVIATA wird ganz klassisch inszeniert. Paris, um
1850. Alfredo Corno – verantwortlich für Regie/Bühnenbild/Kostüm/Licht – hat in der Arena von
Avenches bereits mit grossem Erfolg die Bühnenbilder von Il Barbiere di Siviglia und
Turandot (1998), Rigoletto (2001) sowie die gesamte Ausstattung von Die Zauberflöte (2003)
realisiert.
Immer wieder werden auf unseren Opernbühnen angestrengte Versuche unternommen, neue Impulse in Form von modernisierten oder aktuellen, nicht historisch belegten
Geschehnissen einzuflechten.
Der Grundsatz unseres Produktionsteams lautet, traditionell die Idee des Komponisten und
des Librettisten zum Ausdruck zu bringen, den antiken Rahmen der Arena sowie das
Begehren der Mehrheit des Publikums zu respektieren.
Es ist mir ein grosses Anliegen, die jungen Künstlerinnen und Künstler gut vorzubereiten.
Geschmackvolle Phrasierungen, echter Belcanto, kurz - die italienische Gesangstradition -
sind mir sehr wichtig. Leider ist die Operntradition bei uns in der Schweiz nicht verbreitet –
ich denke, dass Lied, Oratorium, kirchlicher Gesang hier mehr Gewicht haben. Aus diesem
Grunde werden in Avenches Belcanto-Kurse durchgeführt (Interpretation, Phrasierung,
Aussprache), um die Jungen in ihrer Entwicklung zu unterstützen und die Rollen mit Sorgfalt
einzustudieren.
Zum ersten Mal wird in Avenches eine Frau am Dirigentenpult stehen :
Graziella Contratto: FR
4 - SA 5 - MI 9 Wir freuen uns!
Sergio Fontana, Künstlerischer Leiter, Avenches, 12. März 2008
«La Traviata»
Nach so viel Fussball: Dieses
Drama werden Sie lieben!
Vorspiel statt Anpfiff, Arien
statt Tore, Mitfühlen hier wie dort: Nach dem Fussball feiert die Kultur
Hochzeit. Ab dem 4. Juli bringt Avenches «La Traviata» mit Patrizia Ciofi und
Noëmi Nadelmann in der Titelrolle als Neuproduktion auf die Freilichtbühne.
Fussballmüde Familienmitglieder und Freunde sind mit einer Einladung ans
Opernfestival versöhnt. Noch sind gute Karten erhältlich.
Das
Werk: Giuseppe Verdis «La Traviata» wird das Arena-Publikum vom
4. bis 19. Juli 2008 jeden Freitag, Samstag und Mittwoch mit schönsten
Melodien, zauberhaften Arien und schönen Chorpassagen begeistern und in die
feine Pariser Gesellschaft um 1850 versetzen.
Erstklassige Besetzung:,
u.a. mit Patrizia Ciofi und Noëmi
Nadelmann
«La Traviata» in Avenches
wartet mit einer grossartigen Besetzung auf: Für die Titelrolle der Kurtisane Violetta Valéry konnten zwei berühmte Sopranistinnen gewonnen werden: Patrizia
Ciofi (4., 9., 12. und 18. Juli) und Noëmi Nadelmann (5., 11.,
16. und 19. Juli). In der Rolle des Alfredo werden Roberto
Saccà (4., 9., 11. und 19. Juli) sowie Giuseppe
Filianoti (12., 16. und 18. Juli) zu hören sein, sowie als junges
Talent Fabrizio Mercurio (5. Juli). Giorgio Germont, Alfredos Vater, wird
von Renato Bruson (4. und 9. Juli) interpretiert, weiter von Domenico
Balzani (11., 16. und 19. Juli) und Paride
Pandolfo (5., 12. und 18. Juli). Die weiteren Rollen: Flora Bervoix:
Gabriella Bosco, Carine Séchaye und Marlene Lichtenberg. Annina: Alessandra Boër
und Béatrice Villiger. Gastone: Andreas
Scheidegger. Barone Douphol: Tamas Bator. Marchese d’Obigny: Danilo
Gabriele Serraicco und Vito Maria Brunetti. Dottor
Grenvil: Gregor Rozycki. Giuseppe: Massimo
La Guardia und Aldo Bottion.
Graziella Contratto
dirigiert als erste Frau in der Arena
Als die Römer vor 2000 Jahren
in der Arena von Avenches Tierhatzen und anderes Ergötzliches aufführten,
waren Damen nicht einmal auf den Zuschauerrängen geduldet. Am 4., 5. und 9.
Juli 2008 dirigiert die Innerschweizerin Graziella Contratto als erste Frau in
diesem Amphitheater die Oper «La Traviata». Der Arena von Avenches schreibt
sie eine starke Ausstrahlung zu: «Die Traviata ist ein musikalisches
Seelendrama, wo sich die reissenden Tiere und die gewaltvollen Kämpfe völlig
im Innern der Seelen abspielen – das passt alles wunderbar in diesen Rahmen!
Und die Hauptperson ist auch eine Frau, die wie ein Epizentrum wirkt – alle
Menschen, die sich ihr nähern, verändern sich von Grund auf.»
Das Orchester des Festivals,
Camerata, spielt an den drei ersten Abenden unter der Leitung von Graziella
Contratto, danach unter Lukas Karytinos. Die Choreinstudierung obliegt
Pascal Mayer. Die tänzerische Einlage im 2. Akt bietet das Ballett «Flamencos
en Route». Die Neuinszenierung traditionellen Charakters, Bühnenbild, Kostüme
und Lichtdesign verantwortet Alfredo Corno. Den Kulissenbau besorgt La
Bottega Fantastica aus Catania.
Sommerliche Verpflegung vor
der Oper
Ab 18.00 Uhr lädt die
einheimische Gastronomie auf dem Festivalgelände zum kulinarischen Vor-Spiel
ein. Auf der Karte stehen sommerliche Genüsse, etwa die hierzulande besonders
beliebten «friture du lac», ferner Riesencrevetten, Fleisch- und vegetarische
Leckereien. Dazu passt in jedem Fall ein feiner Tropfen vom Vully-Weingebiet.
Noch gute Karten erhältlich
Die «La Traviata» wird in
italienischer Sprache aufgeführt, mit Obertiteln in Deutsch und Französisch.
Folgende Vorstellungen sind programmiert: Jeweils am 4., 5., 9., 11., 12., 16.,
18. und 19. Juli 2008, mit Beginn beim Einnachten um 21.15 Uhr. Die Vorstellung
dauert bis ca. Mitternacht. Gut 30'000 Billette sind verkauft. Noch sind für sämtliche
Aufführungen in fast allen Kategorien Karten erhältlich.
Billettverkauf
(online-Verkauf gegen Rechnung oder über Kreditkarte)
Avenches Tourismus: Tel.
026 676 99 22, Fax 026 675 33 93, info@avenches.ch
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